Neuer Termin


Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste das ursprünglich für April 2020 geplante Symposium bereits um ein Jahr verschoben werden.

Nach diesem Jahr der Pandemie und dem aktuellen Fortdauern dieser, haben wir die Entscheidung getroffen, das Symposium noch ein letztes Mal zu verschieben, da es in der geplanten Form auch heuer nicht stattfinden kann. Die Hoffnung bleibt, dass wir es nächstes Jahr in geplanter interaktiver Form abhalten können, sicherheitshalber planen wir das Symposium aber als Hybridform, so dass es letztendlich ungeachtet der Umstände stattfinden kann.  Wie wir in den letzten Monaten erleben durften, hat das Thema an Aktualität absolut nicht verloren. 



Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an unserem Symposium am 

21. und 22. April 2022

und bedanken uns  bei euch/Ihnen für den langen Atem und das bekundete Interesse an dem Thema und unserer Veranstaltung!


Symposium 2020 -wie es dazu kam...

Gewalt gegen ältere und schutzbedürftige Menschen wird zu selten öffentlich diskutiert und thematisiert. Erhebungen zufolge berichtet jedoch jeder zehnte ältere Mensch von Übergriffen in seinem direkten Umfeld, wobei aufgrund von Scham- und Schuldgefühlen von einer großen Dunkelziffer auszugehen ist.
In unserer täglichen Arbeit im Klinikum erleben wir immer wieder, wie komplex dieses Thema ist und dass es nie DIE EINE RICHTIGE LÖSUNG geben wird, sondern dass jede Geschichte für sich immer wieder in all ihren Facetten von unterschiedlichen Blickwinkeln und unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven betrachtet werden muss. Dies gilt einerseits für die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team, andererseits für die Integration der ambulanten Rahmenbedingungen unter Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse und Möglichkeiten der/des Betroffenen und des gesamten Familiensystems. 

Das Symposium soll - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einen Streifzug durch dieses breite Thema bieten, das uns in den nächsten Jahren im beruflichen Kontext zunehmend häufiger begegnen wird, ehe wir eines Tage möglicherweise selbst Betroffene sind...

Diese Veranstaltung wird mit Fördermitteln des Landes NÖ unterstützt.