Helfende Hände

- wenn Pflege und Betreuung zur Herausforderung werden


Informationstag für Angehörige pflegebedürftiger Personen

Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste das ursprünglich für April 2020 geplante zweitägige Symposium des Universitätsklinikums Tulln auf das Frühjahr 2021 verschoben werden.

In diesem Rahmen werden wir in Kooperation mit dem Gesunden Tulln am Freitag, den 9. April 2021 ab 14.00 unter dem Titel „Helfende Hände – wenn Pflege und Betreuung zur Herausforderung werden“ Angehörigen von pflegebedürftigen Personen, Betroffenen, in der professionellen Pflege Tätigen und am Thema Interessierten die Möglichkeit zu Information, Austausch und Beratung geben. 

Wir wissen um die vielfältigen persönlichen, organisatorischen, körperlichen und seelischen Herausforderungen, die die Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen mit sich bringen kann. Ein erster wichtiger Schritt ist dabei oftmals die bewusste Entscheidung für ein Pflegemodell, das den Bedürfnissen und Möglichkeiten aller Beteiligten gerecht werden kann. An diesem Nachmittag wollen wir dieser und ähnlichen Fragen von verschiedenen Perspektiven aus nachgehen und idealerweise Antworten und Lösungsmöglichkeiten finden. 

Das Rahmenprogramm ist mit Fachvorträgen und einem kommentierten Theaterstück auf die Bedürfnisse in der Pflege und Betreuung stehender Angehöriger zugeschnitten und legt den Fokus auf Umgang mit Aggressionen, Selbstfürsorge sowie die Herausforderungen im Alltag. 

MitarbeiterInnen des Universitätsklinikums Tulln aus unterschiedlichen Berufsgruppen stehen vor Ort für kostenlose Kurzberatungen  zu individuellen Fragestellungen zur Verfügung. 

Auf der Infomeile werden unter anderem Hilfsdienste aus dem Bereich der Hauskrankenpflege, Vertreter juristischer Institutionen (Erwachsenenvertretung, Notar, Patientenanwaltschaft), Teams der Hospiz- und Palliativversorgung, SpezialistInnen aus den umliegenden Pflege- und Betreuungszentren sowie regionale KooperationspartnerInnen ihr Angebot zur Entlastung und Unterstützung von Angehörigen pflegebedürftiger Personen vorstellen und darüber informieren. 

Für all jene, die erleben wollen, wie es sich anfühlt, dement zu sein, wird vom Demenz Service NÖ ein Demenz-Parcours mit verschiedenen Stationen aus dem Alltag angeboten. Zum Beispiel kann man ausprobieren, wie es ist, mit spiegelverkehrtem Blick mit Messer und Gabel Essen auf einen Teller zu bekommen oder mit einem kleinen Spielzeugauto Straßen entlang zu fahren.

Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung ist kostenlos, für Kaffee, Getränke und kleine Snacks wird gesorgt sein.

Mögliches Programm in Anlehnung an die ursprüngliche geplante Veranstaltung - Änderungen vorbehalten


Schreckgespenst Demenz – was tun bei Aggression?
Prim. Priv. Doz. Dr. Martin Aigner

 
Wie kann Selbstfürsorge Gewalt verhindern?

DSA Ina Manfredini

 
 

„Fliegenfischen – Herr Bert und der Fetzenfisch“ 

 SOG Theater Wiener Neustadt 

mit Fachvortrag von Dr. Margit Scholta und Diskussion

 

Individuelle Kurzberatungen durch MitarbeiterInnen des UK Tulln
(Medizin, Pflege, Sozialarbeit, Entlassungsmanagement, Psychologie/Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie ..)

Infostände diverser Hilfsorganisationen im Bezirk Tulln 



           
               

 

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